Ich berate nicht nur für heute.
Ich denke die Strukturen, die 2028 entscheiden.
Der industrielle Einkauf steht vor einer Transformation, die schneller kommt als die meisten Unternehmen planen. Diese Prognose-Serie dokumentiert, was heute bereits sichtbar ist – und was das für Ihre Organisation bedeutet.
Wie diese Prognosen entstehen
Signale lesen, nicht Trends wiederholen
Jede Prognose basiert auf dokumentierten Pilotprojekten und Marktdaten, nicht auf Branchenkonferenzen. Wenn Walmart heute Verhandlungs-Bots testet, ist das kein Trend – das ist ein Signal.
Zeithorizont mit Datum
Jede Prognose trägt ein Erstellungsdatum und einen klaren Zeithorizont. In zwei Jahren lässt sich nachprüfen, was eingetroffen ist – und was nicht. Das ist Rechenschaft, keine Rhetorik.
Konsequenzen für den Mittelstand
Nicht 'Was passiert in der Welt?', sondern 'Was bedeutet das für einen Einkaufsleiter in einem deutschen Industrieunternehmen mit 500 Mitarbeitenden?' Das ist die Frage, die zählt.
Veröffentlichte Prognosen
Wenn Chatbots verhandeln: Eine Prognose zum industriellen Einkauf 2028–2030
Ihre These ist nicht futuristisch. Sie ist bereits Realität – nur noch nicht flächendeckend. Walmart lässt in laufenden Beschaffungspiloten autonome Verhandlungs-Bots gegen Lieferanten antreten: 64–68 % der angesteuerten Lieferanten schließen einen Deal ab, bei durchschnittlich 1,5–3 % Kostenersparnis, in Tagen statt Wochen. Was Sie für 2028 vorhersagen, läuft in Nischen bereits 2026.
Zielbild 2030: Der Einkauf, den Sie sich heute kaum vorstellen können
Die eigentliche Gefahr für den deutschen industriellen Einkauf ist nicht, dass KI Ihnen die Arbeit wegnimmt. Die eigentliche Gefahr ist ein Tempo-Bruch: Produktion und Logistik bewegen sich bereits mit Maschinengeschwindigkeit. Der Einkauf bewegt sich in den meisten deutschen Industrieunternehmen noch immer im Rhythmus von Wochenmeetings, Quartalsverhandlungen und E-Mail-Ketten. Diese Lücke – nicht die KI selbst – ist das, was in den nächsten Jahren über Wettbewerbsfähigkeit entscheidet.
Das stille Kartell: Wenn KI-Agenten kollektiv verhandeln – und das Kartellrecht das noch nicht bemerkt hat
Autonome Verhandlungssysteme sind im Kommen – das zeigt Prognose #1 dieser Reihe. Was bisher kaum diskutiert wird: Wenn mehrere Wettbewerber dieselbe Verhandlungs-KI einsetzen, die auf denselben Marktdaten trainiert ist, kann faktisch koordiniertes Verhalten entstehen – ohne Absprache, ohne Vorsatz, aber mit kartellrechtlicher Haftung. Das US-Justizministerium hat im Mai 2026 klargestellt: 'Software cannot shield collusion.' Das Bundeskartellamt hat Amazon bereits 59 Millionen Euro abgeschöpft. Die Frage für den deutschen Industrieeinkauf lautet: Wann kommt dieser Enforcement-Schwerpunkt in der Beschaffung an?
Weitere Prognosen folgen. Neue Prognosen erscheinen quartalsweise. Jede Prognose trägt einen Prüftermin – in zwei Jahren wird auf der Prognose-Review-Seite nachgetragen, was eingetroffen ist. Folgen Sie Dirk Picklaps auf LinkedIn für Benachrichtigungen.
Die Transformation beginnt mit einer ehrlichen Bestandsaufnahme.
Wo steht Ihr Einkauf heute? Und wo muss er 2028 stehen? 30 Minuten. Kein Verkaufsgespräch. Nur Klarheit.
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